Wahrscheinlichkeiten in der Galaxie
Ein Verteilungsmodell für habitable Planeten
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12 – Ein allgemeiner Ansatz

12.1 - Spektralklassen

Galaxie Bei den bisherigen Betrachtungen wurden Sternsysteme untersucht, die einen sonnenähnlichen Zentralstern besitzen. Geht man davon aus, dass auch andere Sternsysteme, also nicht Sonnenähnliche, jeweils Häufigkeiten für technologische Zivilisationen aufweisen, dann lässt sich aus der Drake-Seager-Gleichung 10.3.2 ableiten:
   
12.1.1 Gleichung Nzx = A · Fx · Fph · Fk · FLiz


Die Gleichung 12.1.1 gilt dann für die Sternenmengen die, jeweils durch einen Sonnentypus bzw. Spektralklasse [1] bedingt, gebildet werden.

Hertzsprung-Russel-Diagramm Die Sonnen unserer Galaxie werden im sogenannten Hertzsprung-Russel-Diagramm [2] wiedergegeben, nach Farben und Leucht-kraft angeordnet. Es existieren gesamt 13 Spektraltypen.

Wobei die Spektraltypen O, B, A, F, K, also die blauen, die blau-weißen, weißen, die weiß-gelben und die orangen Spektralfarben etwa 1 % der Gesamtsterne ausmachen.

Hinzu kommen noch die Braunen Zwerge und die roten Riesen, also die Spektralklassen L, T, Y, R, N, S, die ebenfalls 1 % der Gesamtsterne ausmachen.

Zwei Klassen sind bisher bekannt geworden. Und zwar die Menge der sonnenähnlichen G-Sterne, mit einer gelben Spektralfarbe und der Wahrscheinlichkeit Fs = 0,28 = 7:25.

Sowie die Menge der Roten Zwerge, also M-Sterne mit einer rot-orangen Spektralfarbe und einer Wahrscheinlichkeit FRZ = 0,7 = 7:10. Damit machen die beiden Spektralklassen 98 % der Gesamtsterne in der Galaxie aus.

 

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176 Seiten
84 farbige Abbildungen
9 Tabellen

ProduKtion und Verlag:
Books on Demand GmbH, Norderstedt

ISBN 9-783-7528-1229-9

Preis: 22 Euro